Herren 1: SG Kirchheim – SGW 21:25 (13:11)

Auf die Kür am letzten Wochenende gegen Tabellenführer Eberbach, folgte an diesem Samstag die Pflichtaufgabe gegen Kirchheim. Der Gastgeber erwies sich jedoch als „der erwartet unangenehme Gegner“, wie Trainer Eike Neemann nach dem Duell konstatierte.

Es hätte ein ruhiger Nachmittag für unsere Herren werden können, hätten sie nicht nur in den letzten 10 Spielminuten ihr Potential abgerufen. Doch eine, wie es Neemann formulierte, „katastrophale Angriffsleistung in der ersten Spielhälfte mit unzähligen technischen Fehlern und vergebenen Einwurfmöglichkeiten“ ließ Walldorf lange zittern. Ausreichend Zeuge dafür war wohl der Spielstand nach 13(!) Minuten. 6:1.

Dann gab vor allem einer seinem Team Sicherheit in der Offensive. A. Brenzinger übernahm Verantwortung und warf 5 der ersten 10 Walldorfer Tore. Zudem war Neemann mit seiner Defensive zufrieden: „Nur Dank eines gut aufgelegten N. Hartig im Tor und einer phasenweise recht stabilen Abwehr konnte der Schaden bis zur Halbzeit in Grenzen gehalten werden.
Zwar verkürzte sein Team innerhalb von nur drei Minuten auf 6:5, doch Kirchheim nutzte die weiterhin vorhandene Abschlussschwäche und zog nochmals auf 10:6 davon, ehe es mit 13:11 in die Kabine ging.

Die Marschroute für die zweiten 30 Minuten war klar: mehr aufs Tempo drücken und wenn das nicht funktioniert, strukturiertere Angriffe fahren.
Dass sich der Trainer weiterhin auf seine Defensive verlassen konnte, war schnell klar: „T. Bäßler knüpfte im Tor an die Leistung von Hartig aus der ersten Halbzeit an. Beide waren als Gespann der enorm wichtige Rückhalt in diesem schwierigen Spiel. Zudem gefiel mir die Abwehrarbeit äußerst gut, was sich in den nur 8 Gegentoren widerspiegelte.

In der 33. Minute glich Walldorf erstmals aus (13:13). Die erste Führung (18:19) ließ jedoch bis zur 48. Minute auf sich warten. 8 Minuten später, mit dem Treffer zum 19:23, machte Walldorf den Sieg endgültig perfekt und ließ Trainer Neemann ein positives Fazit ziehen: „Mit einer ganz starken kämpferischen und mannschaftlichen Geschlossenheit konnten wir das Spiel drehen – allerdings erst in den letzten 10 Minuten. Großes Lob an das Team für die tolle Einstellung.“