Herren 1: SC Wilhelmsfeld – SGW 29:36 (14:18)

Es gab sicher schon bessere Voraussetzungen für ein Auswärtsspiel. Mit nur zwei Feldspielern zum Wechseln und einigen angeschlagenen musste das Trainerteam nach Wilhelmsfeld reisen. Dass es dennoch zum Sieg reichte, lag laut Trainer Eike Neemann an der „starken kämpferischen Leistung der Mannschaft“.

Im Gegensatz zu den ersten Spielen, waren unsere Männer von Beginn an hellwach. Bereits in der 14. Minute stand eine 5-Tore-Führung auf der Anzeigetafel (5:10). Für Euphorie und Jubelstürme war es jedoch zu früh. Wilhelmsfeld ließ sich nicht abschütteln und verkürzte immer wieder. Über 9:11 (16.) und 12:16 (24.) ging es mit 14:18 in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff ein leider gewohntes Ritual, das auch Trainer Neemann nicht erklären kann: „Anfang der zweiten Hälfte hatten wir unsere obligatorische Schwächephase von 10 Minuten, wo weder die Abwehr funktionierte – und der Gegner zu einfachen Toren kam – noch die richtigen Entscheidungen im Angriff getroffen wurden. Somit wurde der hart erarbeitete vier Tore Vorsprung zur Halbzeit verspielt.“

Ausgerechnet der Anschlusstreffer des Gastgebers (20:21/ 38.) und die eigene Unterzahlsituation waren dann die Initialzündung für unsere Männer. Knapp vier Minuten später führten sie erneut mit fünf Treffern (21:26).
Diesmal wurden Tempo und Konzentration hochgehalten, der Vorsprung ausgebaut und ein am Ende verdienter 36:29-Sieg eingetütet.

Ein besonderes Lob musste Neemann jedoch noch loswerden: „Aus dieser tollen Mannschaftsleistung ist diesmal Niklas Kucs herauszuheben, der 60 Minuten durchspielte, auf der Spitze der 5:1-Abwehr eine hervorragende Leistung ablieferte und mit 10 Toren maßgeblich zum Sieg beigetrug.“